Karte zum Fachkräftemangel in bayerischen Zerspanungsbetrieben
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Zerspanung

Fachkräftemangel in Bayern, was das für Zerspanungsbetriebe bedeutet

Fachkräftemangel Metallindustrie: Was Zerspanungsbetriebe in Bayern jetzt über Arbeitsmarkt, Qualifikation und BGHM-Anforderungen wissen müssen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der Fachkräftemangel in der Metallindustrie trifft Zerspanungsbetriebe in Bayern hart: In Oberbayern und Schwaben konkurrieren sie mit Automobil-, Luftfahrt- und Medizintechnikzulieferern um dieselben CNC-Fachkräfte.
  • Destatis zählt für 2024 rund 46,1 Millionen Erwerbstätige in Deutschland, knapp 8 Millionen davon im Verarbeitenden Gewerbe.
  • Bayerns Arbeitslosenquote lag 2024 bei rund 3,7 Prozent, in Deutschland bei 6,0 Prozent.
  • In Bayern sinkt die Zahl der Absolventen in Zerspanungsberufen, während die Nachfrage nach CNC-Fachkräften wächst; bundesweit blieben 2024 rund 69.000 Ausbildungsstellen unbesetzt.
  • Die BGHM verlangt Unterweisungen mindestens einmal jährlich, eine Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG § 5 und Sicherheitsbeauftragte ab 21 Beschäftigten.
  • Gegen den Engpass helfen Ausbildung, Weiterbildung mit Zuschüssen von 25 bis 75 Prozent, Aufstiegs-BAföG und ergonomische Arbeitsplätze für ältere Zerspaner.

Fachkräftemangel in Bayern: Was das für Zerspanungsbetriebe bedeutet

Der Fachkräftemangel in Bayern ist bei Zerspanungsbetrieben angekommen, die Drehteile, Frästeile oder komplexe Baugruppen fertigen. Besonders knapp wird es im Allgäu, in Niederbayern und in Oberfranken. Die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit weist Metallberufe auf Fachkraftniveau seit Jahren regelmäßig als Engpassberufe aus.

Die Folgen sind konkret: Maschinen stehen still, Aufträge werden abgelehnt, Lieferzeiten steigen. Stellen für CNC-Fräser oder Zerspanungsmechaniker bleiben monatelang offen. In Engpassberufen dauert es oft mehr als drei Monate, bis eine Stelle besetzt ist. Gleichzeitig steigt der Druck, ältere Mitarbeiter länger im Betrieb zu halten.

Bayern steht im Wettbewerb mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Wer heute nicht ausbildet, hat morgen keine Fachkräfte. Die Region muss sich gegen andere Industriezentren behaupten, etwa gegen den Maschinenbau in Stuttgart oder die Zulieferer im Ruhrgebiet.

Hinzu kommt der demografische Wandel. In vielen bayerischen Zerspanungsbetrieben liegt das Durchschnittsalter der Belegschaft über 45 Jahren. Jeder zweite Beschäftigte in der Branche geht in den nächsten 15 Jahren in Rente. Der Nachwuchs fehlt.

Für Geschäftsführer bedeutet das: Personalplanung wird zur Chefsache. Wer nicht frühzeitig in Ausbildung und Weiterbildung investiert, verliert den Anschluss. Die Auftragsbücher mögen voll sein, doch ohne qualifizierte Mitarbeiter lassen sich die Aufträge nicht abarbeiten.

Arbeitsmarkt in Bayern: Zahlen von Destatis und der Bundesagentur für Arbeit

Nach Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland 2024 bei rund 46,1 Millionen. Knapp 8 Millionen davon arbeiten im Verarbeitenden Gewerbe. Die Erwerbstätigen in Deutschland (Beschäftigung) - Statistisches Bundesamt zeigen, dass der Arbeitsmarkt insgesamt wächst, aber nicht alle Branchen profitieren.

Kennzahlen zu Erwerbstätigen und Arbeitslosenquote in Bayern und Deutschland (Fachkräftemangel in Bayern, was das für Zerspanungsbetriebe bedeutet)
Die Zahlen zeigen, wie klein der Kreis verfügbarer Fachkräfte in Bayern ist. Image: Metallverstand

Für Bayern liefert das Arbeitsmarkt | Statistikportal.de detaillierte Daten. Die Arbeitslosenquote lag 2024 im Jahresdurchschnitt bei rund 3,7 Prozent, in Deutschland bei 6,0 Prozent. Knapp acht Millionen Erwerbstätige zählt der Freistaat. Niedrige Arbeitslosigkeit heißt für Betriebe: Der Kreis verfügbarer Fachkräfte ist klein. Um Ingolstadt, Augsburg und Nürnberg sind Zerspaner besonders knapp.

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Personalsuche. Über Arbeitskräfte finden | Bundesagentur für Arbeit können Betriebe Stellen melden und Beratung erhalten. Eine eigene Ausbildungsstrategie ersetzt das nicht.

Viele erfahrene Zerspaner gehen in den nächsten zehn Jahren in Rente. Der Nachwuchs fehlt. Allein mit Zuwanderung lässt sich diese Lücke nicht schließen.

Besonders angespannt ist die Lage in Oberfranken. Dort konkurrieren Zerspanungsbetriebe mit der Automobilzulieferindustrie und dem Werkzeugmaschinenbau um dieselben Fachkräfte. Wer nicht rechtzeitig ausbildet, verliert im Wettbewerb.

Entwicklung der Beschäftigung in Metallberufen

Region Trend Besonderheit
Oberbayern steigende Nachfrage Automobil- und Luftfahrtzulieferer in München und Ingolstadt
Niederbayern stagnierend viele kleine Zerspanungsbetriebe
Oberfranken rückläufig Konkurrenz durch Werkzeugmaschinenbau in Hof und Coburg
Schwaben steigende Nachfrage Maschinenbau und Medizintechnik um Augsburg
Mittelfranken stabil breit aufgestellte Metallindustrie in Nürnberg und Erlangen
Unterfranken stabil Automobilzulieferer und Wälzlagertechnik in Schweinfurt und Würzburg
Oberpfalz stagnierend Fahrzeugbau und Elektronik um Regensburg

Der Druck ist regional unterschiedlich: In Oberbayern und Schwaben ist die Nachfrage nach Zerspanern am höchsten, in Niederbayern und Oberfranken kämpfen Betriebe mit Abwanderung.

Qualifikationsanforderungen in der Zerspanung

Zerspanungsmechaniker müssen heute mehr können als Drehen und Fräsen. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und endet mit einer Prüfung vor der IHK oder Handwerkskammer. Gefragt sind CNC-Programmierung, Werkstoffkunde und Qualitätssicherung. Wer Bauteile für die Luftfahrt oder Medizintechnik fertigt, braucht Zusatzwissen zu DIN EN 9100 und ISO 13485.

Die Anforderungen an die Qualifikation Zerspanung steigen mit der Digitalisierung. Maschinen werden vernetzt, Prozesse automatisiert. Fachkräfte müssen Daten interpretieren und Parameter optimieren. Handarbeit allein reicht nicht mehr.

Betriebe in Bayern suchen deshalb zunehmend Mitarbeiter mit Weiterbildung, etwa zum Industriemeister oder zum staatlich geprüften Techniker. Auch die Bereitschaft, sich in neue Steuerungssysteme wie Siemens Sinumerik oder Heidenhain TNC einzuarbeiten, zählt.

Bei der Besetzung einer Stelle sollte der Betrieb prüfen, ob der Bewerber die nötigen Normen kennt. DIN EN ISO 2768 regelt allgemeine Toleranzen, DIN 8580 ordnet Fertigungsverfahren. Fehlt dieses Wissen, sind Nachschulungen nötig.

Welche Kompetenzen sind besonders gefragt?

  • CNC-Programmierung und Maschineneinrichtung
  • Werkstoffkunde und Zerspanungstechnologie
  • Qualitätsmanagement nach DIN-Normen
  • Grundlagen der Instandhaltung
  • Teamfähigkeit und Schichtbereitschaft
  • Grundkenntnisse in CAD und CAM

Qualifikationsstufen im Überblick

Nach der dreieinhalbjährigen Ausbildung folgt oft ein Zertifikatslehrgang zum CNC-Fachmann bei einer IHK oder einem Bildungsträger. Danach kann der Industriemeister Metall oder der Techniker folgen. Jede Stufe bringt mehr Verantwortung und höheres Gehalt.

Im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere Bruttoentgelt für Zerspanungsmechaniker bei rund 3.500 bis 4.000 Euro im Monat für Vollzeitkräfte. Tarifgebundene Betriebe in Bayern zahlen häufig mehr.

BGHM und Arbeitsschutz: Anforderungen an Fachkräfte

Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) ist die gesetzliche Unfallversicherung für Zerspanungsbetriebe. Die Mitgliedschaft ist für Arbeitgeber Pflicht. Finanziert wird die BGHM über Beiträge, die sich nach Lohnsumme und Gefahrklasse richten; für Metallbetriebe liegen sie typischerweise in einer Größenordnung von rund 1,4 Prozent der Lohnsumme.

Checkliste der Arbeitsschutzpflichten nach BGHM und DGUV (Fachkräftemangel in Bayern, was das für Zerspanungsbetriebe bedeutet)
Diese Pflichten muss jeder Zerspanungsbetrieb erfüllen, sonst drohen Bußgelder. Image: Metallverstand

Für Betriebe heißt das: Beschäftigte müssen regelmäßig unterwiesen werden. Nach DGUV Vorschrift 1, § 12 ist mindestens einmal jährlich zu unterweisen, neue Mitarbeiter vor der ersten Tätigkeit. Inhalt und Datum gehören in die Unterlagen.

Die BGHM setzt auch die Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG § 5 durch. Sie muss psychische Belastungen erfassen, etwa Schichtarbeit, Termindruck und Lärm. Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung richtet sich nach DGUV Vorschrift 2.

Ab mehr als 20 Beschäftigten muss ein Betrieb Sicherheitsbeauftragte bestellen, geregelt in § 22 SGB VII. Bei Unfällen drohen Bußgelder und höhere Versicherungsbeiträge.

Besonders wichtig sind Unterweisungen an CNC-Maschinen. Rotierende Werkzeuge, scharfkantige Späne und Kühlschmierstoffe verursachen Verletzungen und Hauterkrankungen. Wiederholt rückfällige Hauterkrankungen durch Kühlschmierstoffe sind als Berufskrankheit 5101 anerkannt.

Die BGHM bietet kostenfreie Seminare, Medien und Präventionsleistungen, etwa zu Maschinensicherheit, Gefahrstoffen und Gefährdungsbeurteilung. Wer diese Angebote nutzt, hält die Belegschaft auf dem Stand und wirkt auf die Arbeitgeberattraktivität.

Strategien gegen den Fachkräftemangel

Es gibt keinen Königsweg, aber mehrere wirksame Ansätze. Betriebe müssen selbst aktiv werden, statt nur auf den Arbeitsmarkt zu reagieren. In der Praxis haben sich die folgenden sieben Schritte bewährt.

Schritt 1: Ausbildungsplätze schaffen und bewerben

Wer heute ausbildet, sichert sich morgen Fachkräfte. Kooperationen mit Schulen und Berufsschulen in der Region helfen, Jugendliche früh zu erreichen. Ausbildungsmessen, Praktika und die Lehrstellenbörse der IHK bringen Bewerber. Bundesweit blieben 2024 rund 69.000 gemeldete Ausbildungsstellen unbesetzt.

Schritt 2: Weiterbildung fördern

Bestehende Mitarbeiter weiterzuqualifizieren ist oft günstiger als eine Neueinstellung. Die Bundesagentur für Arbeit fördert Lehrgänge nach dem Qualifizierungschancengesetz mit Zuschüssen von 25 bis 75 Prozent der Lehrgangskosten; für kleine Betriebe fällt der Satz höher aus. Details unter Förderung von Weiterbildung: Informationen für Unternehmen | Bundesagentur für Arbeit.

Schritt 3: Arbeitgeberattraktivität steigern

Flexible Arbeitszeiten, tarifliche Bezahlung und Weiterbildungsperspektiven machen Betriebe interessanter. Wichtig ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Betriebliches Gesundheitsmanagement und moderne Maschinen zahlen sich aus.

Schritt 4: Internationale Fachkräfte anwerben

Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist bürokratisch, aber machbar. Für Industrieberufe prüft die IHK FOSA die Gleichwertigkeit ausländischer Qualifikationen. Die Bundesagentur für Arbeit berät zu Visa und Anerkennung, und die Chancenkarte erlaubt seit Juni 2024 die Einreise zur Jobsuche. Sprachkurse und Willkommenskultur erleichtern die Integration.

Schritt 5: Ältere Mitarbeiter halten

Erfahrene Zerspaner arbeiten länger, wenn Arbeitsplätze ergonomisch gestaltet sind. Teilzeitmodelle, altersgerechte Aufgaben und der Verzicht auf Dauernachtschicht helfen. Die Weitergabe von Wissen an jüngere Kollegen gehört in die Planung.

Schritt 6: Automatisierung vorantreiben

Wo Personal fehlt, schließen Roboter und automatisierte Zellen die Lücke teilweise. Das erfordert Investitionen, senkt aber den Personalbedarf pro Maschine. Der Bedarf verschiebt sich zu Programmierung, Rüstung und Instandhaltung. Mitarbeiter müssen für die neuen Systeme qualifiziert werden.

Schritt 7: Netzwerke nutzen

IHK, Handwerkskammern und Verbände wie der VDMA Bayern oder bayme vbm bieten Austausch und Unterstützung. Regionale Netzwerke helfen bei gemeinsamer Ausbildungsvermittlung und beim Teilen von Weiterbildungsangeboten.

Förderung von Ausbildung und Weiterbildung: Bundesagentur, Aufstiegs-BAföG und Bayern

Die Bundesagentur für Arbeit bietet mehrere Programme. Die Assistierte Ausbildung nach § 130 SGB III begleitet Auszubildende und Betriebe. Die Einstiegsqualifizierung nach § 54a SGB III finanziert Praktika für Bewerber ohne Abschluss. Informationen dazu unter Unternehmen: Fachkräfte ausbilden | Bundesagentur für Arbeit.

Aufstiegs-BAföG bezuschusst Lehrgangs- und Prüfungsgebühren für Industriemeister und Techniker mit bis zu 50 Prozent, den Rest als zinsgünstiges Darlehen. Das Weiterbildungsstipendium fördert junge Fachkräfte unter 25 Jahren mit bis zu rund 8.700 Euro über drei Jahre.

In Bayern kommt der Meisterbonus des Freistaats für erfolgreich abgelegte Fortbildungsprüfungen hinzu. Die IHK München und Oberbayern und die Handwerkskammer für München und Oberbayern beraten Mitgliedsbetriebe zu Fördermitteln.

Weiterbildung ist ein zentraler Hebel. Die Bundesagentur für Arbeit fördert Lehrgänge, wenn sie für den Arbeitsplatz relevant sind. Betriebe sollten prüfen, ob Mitarbeiter Anspruch auf einen Bildungsgutschein haben.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt Projekte zur Fachkräftesicherung. Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht Daten zu Energieeffizienz und Emissionen der Industrie, die Betriebe für ihre Standortargumente nutzen können. Wer in energieeffiziente Anlagen investiert, wird für Bewerber attraktiver.

Rechenbeispiel: Was Ausbildung und Weiterbildung kosten

Ein Ausbildungsplatz ist nicht kostenlos. Nach Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) kostet er brutto meist zwischen 15.000 und 22.000 Euro pro Jahr. Nach Abzug der produktiven Leistungen der Auszubildenden bleiben einige Tausend Euro netto.

Die tarifliche Ausbildungsvergütung in der Metall- und Elektroindustrie in Bayern beginnt typischerweise bei rund 1.100 Euro brutto im Monat und steigt bis zum letzten Ausbildungsjahr auf rund 1.400 Euro. Im Handwerk liegt sie darunter, häufig zwischen 900 und 1.100 Euro im ersten Jahr.

Eine Weiterbildung zum Industriemeister kostet je Teilnehmer typischerweise 6.000 bis 9.000 Euro Lehrgangsgebühr. Dazu kommen IHK-Prüfungsgebühren von rund 400 bis 900 Euro. Zuschüsse und Aufstiegs-BAföG senken den Eigenanteil deutlich.

Ein Betrieb mit 60 Beschäftigten und einer Ausbildungsquote von 12 Prozent bildet sieben Auszubildende aus und gibt drei Zerspanern die Chance auf den Industriemeister. Eigenausbildung senkt die Fluktuation, weil ein Teil der Belegschaft aus dem eigenen Haus kommt.

Checkliste für die Personalplanung

  • Bedarf für die nächsten drei Jahre ermitteln
  • Ausbildungsquote, Vergütung und Prüfungsgebühren kalkulieren
  • Ausbildungsplätze ausschreiben und bewerben
  • Weiterbildungsbedarf der Belegschaft analysieren
  • Fördermöglichkeiten bei der Bundesagentur für Arbeit prüfen
  • Arbeitsschutzschulungen nach BGHM-Vorgaben planen
  • Kooperationen mit Schulen und IHK aufbauen

Häufige Fragen

Wie wirkt sich der Fachkräftemangel auf die Lieferzeiten aus?

Viele Zerspanungsbetriebe in Bayern können Aufträge nicht fristgerecht bearbeiten, weil Personal fehlt. Das führt zu längeren Lieferzeiten und verärgerten Kunden. In Engpassberufen dauert die Besetzung einer Stelle oft länger als drei Monate.

Welche Rolle spielt die BGHM bei der Fachkräftesicherung?

Die BGHM schreibt Unterweisungen mindestens einmal jährlich vor, die Zeit und Geld kosten. Sichere Arbeitsplätze helfen, Mitarbeiter zu halten und Unfälle zu vermeiden, die Bußgelder und höhere Beiträge nach sich ziehen.

Wo finde ich aktuelle Arbeitsmarktdaten für Bayern?

Das Statistikportal der Länder und die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichen monatlich Arbeitslosenzahlen und gemeldete Stellen nach Berufen. Für Metallberufe lohnt sich ein Blick in die Branchenberichte der IHK.

Welche Förderungen gibt es für Weiterbildung?

Die Bundesagentur für Arbeit fördert Lehrgänge mit Zuschüssen von 25 bis 75 Prozent oder über Bildungsgutscheine. Aufstiegs-BAföG deckt bis zur Hälfte der Kosten für Meister- und Technikerlehrgänge, der Rest läuft als Darlehen.

Wie kann ich als Betrieb internationale Fachkräfte einstellen?

Die Bundesagentur für Arbeit berät zu Visa, die IHK FOSA prüft die Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Planen Sie in der Regel mehrere Monate Vorlauf ein, auch für Sprachkurse.

Was kostet die Ausbildung eines Zerspanungsmechanikers?

Die Bruttokosten liegen nach BIBB-Erhebungen meist zwischen 15.000 und 22.000 Euro pro Ausbildungsjahr. Die Vergütung beginnt in der Metall- und Elektroindustrie Bayerns typischerweise bei rund 1.100 Euro brutto im Monat. Material und Prüfungsgebühren kommen hinzu, Förderungen decken einen Teil.

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